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Schnuller oder Daumen oder gar nichts?

Schnuller oder Daumen oder gar nichts?

Babys haben ein natürliches Bedürfnis zum Saugen. Nuckeln beruhigt sie und Studien haben außerdem ergeben, dass Saugen am Schnuller das Risiko des plötzlichen Kindstods reduziert. Manche Babys entdecken schon in den ersten Lebenswochen, dass sie an ihrem Daumen lutschen können – viele haben dies schon im Mutterleib getan. Manche Babys nuckeln lieber am Zeige- und Mittelfinger. Oft wird jedoch der Schnuller als bessere Alternative empfohlen.  Schnuller passen sich dem Kiefer des Kindes an, somit ist eine Verformung der Kauleiste weniger wahrscheinlich. Auch beim Schnuller gibt es jedoch Modelle, die mehr oder weniger geeignet sind.

Ein Schnuller sollte u.a.:

  • Von einem vertrauenswerten Hersteller und nachweislich schadstofffrei sein.
  • Aus einem Stück bestehen, so dass sich keine Teile lösen und verschluckt werden können.
  • In der Größe dem Alter des Kindes entsprechen, so dass das Saugteil passend für den Kiefer ist.

Viele Eltern bevorzugen Kautschuk oder Gummi, bei Silikon-Schnullern (und Flaschensaugern) besteht das Risiko, dass Babys mit Zähnchen daraus Stücke abbeißen und verschlucken.

Schiefe Zähne durch nuckeln?

Daumenlutschen und Finger-Lutschen sind nicht immer die Ursache für Kieferfehlstellungen und führen nicht zwangsläufig zu Sprachstörungen oder Zahnspange. Es ist von Fall zu Fall unterschiedlich und auch die Dauer der Saugphase und wie viel am Tag das Kind daran gesaugt hat, sind entscheidend. Ab dem 6. Lebensmonat fangen viele Babys ganz von allein an, den Schnuller auszuspucken – ein guter Zeitpunkt ihn nur noch zum Schlafen anzubieten.

Es spricht übrigens überhaupt nichts dagegen, als stillende Mutter auch die Brust zum Nuckeln anzubieten, sofern es nicht zu Wundsein führt. Entscheidend ist, ob es für Dich eine akzeptable Alternative ist – schließlich ist man durch das Stillen oft schon sehr angebunden.

Manche Babys haben weniger Interesse am Nuckeln und können sich auch auf andere Weise beruhigen. Dies ist kein Anlass zur Sorge.

 

 

 

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