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Regeln für die Regeln

Regeln für die Regeln

Babys sind zunächst zu jung, um Regeln zu lernen. Sie folgen Ihrem Instinkt und werden von ihren akuten Bedürfnissen geleitet. Gib Deinem Baby das Gefühl dass es wichtig und wertvoll ist. Erfülle seine Bedürfnisse und gib ihm die Nähe und Sicherheit die es benötigt.

Wenn Dein Baby im späteren Verlauf des ersten Lebensjahrs krabbeln und laufen lernt, ist es wichtig, dass Du für seine Sicherheit sorgst und erste Grenzen setzt. Erwarte nicht, dass Dein Baby Regeln, wie z.B. “nichts in Steckdosen stecken” befolgt. Bleibe aber beharrlich dabei, Regel zu nennen. Entferne Dein Kind ggfs. umgehend und stets konsequent aus einer Gefahrenzone. Wenn Du Deine Stimme erhebst, wird Dein Baby sein Interesse an verbotenen Aktivitäten vermutlich verstärken – zu spannend ist die “Ursache – Wirkung” zu beobachten, wenn es zur Steckdose greift und die Eltern laut werden.

Damit Du richtig mit Deinem Baby (und später auch Kind) sprichst, hier ein paar Regeln für die Regeln:

  • Verwende eine ruhige, feste Stimme.
  • Begieb Dich ggfs. auf Augenhöhe mit Deinem Kind und berühre es leicht an der Schulter, so dass es Dir Aufmerksamkeit schenkt.
  • Formuliere immer(!) positiv, also statt “Geh nicht an die Steckdose” sage “Lass die Steckdose in Ruhe”. Gewöhne Dir diese Art der Formulierung an und Du wirst deutlich weniger Probleme mit Deinem Kind haben. Unser Unterbewusstsein neigt nämlich dazu, Verneinungen zu ignorieren und somit würde aus “Geh nicht an die Steckdose” ein “Geh an die Steckdose” – mit entsprechenden Folgen. Denke das zuende mit Beispielen wie “Fall nicht vom Baum”, “Vergiss nicht Deine Hausaufgaben zu machen”, “Fang nicht an zu rauchen” usw.
  • Bleibe bei Deiner Aussage und achte darauf, dass etwas nicht heute verboten, morgen egal und übermorgen wieder verboten ist. Kinder brauchen klare, verlässliche Aussagen. Sie wollen wissen dass Du auch wirklich meinst was Du sagst.

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