Baby A-Z
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Eigenarten
Babys kommen mit einem eigenen Charakter auf die Welt. Dies wird um so deutlicher wenn man mehrere Kinder hat. Du solltest die Persönlichkeit Deines Babys von Beginn an respektieren und wertschätzen. Vermeide Vergleiche mit anderen Babys. Verzichte von Anfang an auf Bezeichnungen wie "Zicke" oder dergleichen - auch wenn sie nicht ernst gemeint sind prägen sie Dein Kind in seiner Selbsteinschätzung.
Einkommenssteuer
Mit dem Baby steht Dir ein Kinderfreibetrag (derzeit 1824 €) zu. Lass Dein Kind einfach auf der Lohnsteuerkarte eintragen. Bei getrennt lebenden Eltern wird der Eintrag mit 0.5 angegeben: Jedem Elternteil steht eine Hälfte zu - sofern der Unterhalt gezahlt wird.
Einzelkind
Nachteile und Vorurteile bei Einzelkindern:
- sie lernen nicht ihre Eltern mit jemanden zu teilen
- sie haben in Beziehungen oft Probleme mit Eifersucht
- sie gelten oft als verwöhnt, egoistisch und geltungssüchtig
- sie langweilen sich oft und wollen von den Eltern unterhalten werden
- sie stehen immer im Mittelpunkt und damit auch unter großem Druck den Eltern zu gefallen
- sie nehmen wenig Rücksicht auf andere
Vorteile für Einzelkinder:
- die finanziellen Möglichkeiten der Familie sind oft besser - aufwändige Hobbys und Urlaube sind eher möglich
- sie erlangen als Erwachsene statistisch gesehen häufiger Führungspositionen
- sie haben oft eine bessere Schulbildung und studieren weil die Eltern zuhause mehr mit ihnen üben können
Eisprung nach Schwangerschaft
Theoretisch kann der erste Eisprung nach der Schwangerschaft schon
sehr bald nach der Entbindung stattfinden. Stillen ist keine Garantie
für eine Schwangerschaftsverhütung und sehr häufig kommt es aufgrund
dieses Irrglaubens zu ungeplant schnellen Geschwisterfolgen. Aber auch
ein Ausbleiben der Regel bis zu einem Jahr ist möglich - besonders wenn
noch nachts gestillt wird.
Verlasse Dich nicht darauf und verhüte, wenn Du nicht sofort wieder
schwanger werden möchtest.
Elternzeit
Die Elternzeit kann zwischen den beiden Elternteilen aufgeteilt werden, auch besteht die Möglichkeit dass nur ein Elternteil sie in Anspruch nimmt. Für die Dauer, Aufteilung und Finanzierung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zuverlässige Informationen zu Elternzeit und Elterngeld gibt die Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Eltern
Vater und Mutter werden gemeinsam als "Eltern" bezeichnet. Sie haben
verschiedene Pflichten gegenüber ihren Kindern. Laut BGB:
"Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind
zu sorgen. Die elterliche Sorge umfasst die Sorge für die Person des
Kindes [Personensorge] und das Vermögen des Kindes [Vermögenssorge]."
Enttäuschung
Die Vorstellung vom Leben mit dem Baby deckt sich selten mit der Realität - Enttäuschung darüber ist verständlich. Vorsicht ist aber geboten wenn aus der Enttäuschung eine Depression wird. Wenn Du das Gefühl hast dass Du Dich nicht richtig über Dein Baby freuen kannst, wenn Du oft traurig bist und niemand dafür Verständnis hat, dann sprich mit Deiner Hebamme, Deiner Frauenärztin, dem Hausarzt oder einer Beratungsstelle. Eine Postnatale Depression kommt häufiger vor als man denkt und ist keine Schande. Aber Du solltest Dir in diesem Fall wirklich unbedingt helfen lassen.
Erschöpfung
Schlafentzug und ein forderndes Baby führen schon nach kurzer Zeit zu Erschöpfung. Nicht alles lässt sich ändern aber diese Dinge solltest Du beachten:
- Nimmst Du genug Eisen zu Dir? Eisenmangel macht müde, kann u.a. zu Kopfschmerzen führen.
- Ruhst Du Dich genug aus wenn Dein Kind schläft?
- Nimmst Du genug Hilfe in Anspruch?
- Trinkst Du genug (Wasser/Tee)?
- Ernährst Du Dich ausreichend?
- Bekommst Du genug frische Luft?
Erziehung
Im ersten Jahr steht das Thema Erziehung noch im Hintergrund. Zwar
müssen erste Regeln gelernt werden wie z.B. "heiß, aua, nein" - doch
sollte das Verhalten des Kindes mehr deutliche Beachtung finden wenn es
etwas gut macht als wenn es etwas falsch macht.
Also: Deutlich loben wenn es etwas richtig macht aber einfach nur
"nein" sagen (nicht rufen oder schreien) wenn es etwas macht das
verboten oder gefährlich ist. Trage dann Dein Kind ohne weiteren
Kommentar von dort weg um deutlich zu machen dass dies tabu ist und Du
es Ernst meinst. Evtl. musst Du diesen Vorgang mehrfach wiederholen -
bleibe beharrlich.
Laute Missfallensäußerungen hingegen führen leider oft nur zur Belustigung oder zu noch größerem Interesse des Kindes an dem Verbotenen!
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