Baby A-Z
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B
Baby
= Säugling oder Neugeborenes: Die Phase des ersten Lebensjahres eines Menschen. Mit dem ersten Geburtstag wird aus dem Baby ein "Kleinkind".
Babybrei
Der erste Brei sollte möglichst erst im Alter von 6 bis 8 Monaten
gegeben werden um späteren Allergien vorzubeugen.
Genau genommen ist ein menschliches Baby bei der Geburt nicht voll
entwickelt - anders als in der Tierwelt. Die Tragzeit müsste eigentlich
knapp zwei Jahre betragen jedoch wäre eine Geburt unter diesen Umständen
anatomisch nicht möglich. Darum entwickelt sich das Baby außerhalb des
Mutterleibes zuende und ist dann mit dem ersten Lebensjahr erst wirklich
"reif". Der Darm muss sich ebenfalls erst entwickeln um in der Lage zu
sein die Nahrung zu verdauen und auch die Bewegung der Zunge und des
Kiefers müssen erst ausreichend koordiniert werden um festere Nahrung zu
schlucken.
Die Auswahl der ersten Nahrung und der langsame Aufbau sind wichtig - auch wenn Babybrei-Hersteller mit spannenden Mischungen locken. Ein Start mit Kartoffeln und Kürbis bzw. Kartoffeln mit Zucchini ist ideal. Rezepte für den ersten Babybrei können bei der Zubereitung Hilfestellung leisten. Kochen für mehrere Portionen und anschließendes Einfrieren ist sinnvoll und selbst mit Bio-Produkten meist günstiger.
Baden
Babys machen sich zu Beginn nicht besonders schmutzig daher reicht ein wöchentliches Bad in klarem Wasser. Weder Seife oder Badezusätze sind nötig. Für die Haare allenfalls ein mildes Babyshampoo verwenden. Die Badetemperatur sollte 37°C betragen - zu kaltes oder zu heißes Wasser können Deinem Baby nicht nur schaden sondern auch für eine nachhaltig ablehnende Einstellung zum Wasser sorgen. Achte auf eine warme Umgebung beim Baden, lass Dein Baby nicht auskühlen und nimm es spätestens dann heraus wenn es einen kläglichen Eindruck macht, zittert oder blaue Lippen bekommt.
Badeeimer
Beim Badeeimer hat ein Baby mehr Bewegungsfreiheit als in einer Badewanne. Es funktioniert so: Du hältst Dein Baby im Badeeimer mit einer Hand unter dem Kinn fest und mit der anderen Hand am Nacken während es im Wasser "schwebt". Zum hineinheben und herausnehmen hältst Du es natürlich am Körper fest und achtest auf einen stabilen Kopf.
Bauchweh
Verstopfung, Blähungen - Bauchweh werden als häufigster Grund für
Unbehagen beim Baby genannt. Jedoch ist nicht immer klar ob dies
wirklich die Ursache ist. Dass ein Baby hin und wieder pupst ist recht
normal und dass dies beim angestrengten Schreien häufiger passiert ist
noch kein Nachweis für Verdauungsprobleme. In Studien hat man
festgestellt dass das Schmerzzentrum im Gehirn von Babys mit
vermeintlichen Dreimonatskoliken beim Schreien nicht beteiligt war. Es
ist daher anzunehmen dass Bauchweh viel seltener der Grund für das
Schreien sind als man meint
- das würde auch den oft fehlenden Effekt von Medikamenten gegen
Blähungen erklären. Eine Vorstellung bei einem guten
Osteopathen wirkt hingegen meist Wunder, ebenso
die Methode nach Dr. Karp in "Das glücklichste Baby der Welt".
Beziehung
Auf die Beziehung (Bindung) zwischen Eltern und Kind wirkt sich im ersten Jahr positiv aus:
- wenn Eltern zuverlässig auf ihr Kind reagieren (trösten, füttern, wickeln, ...) ohne es lange schreien zu lassen
- Blickkontakt - besonders beim Stillen bzw. Füttern
- Hautkontakt (Babymassage, beim Stillen, Babyschwimmen, kuscheln)
- Zeit ungeteilter Aufmerksamkeit (wickeln, spielen, tanzen + singen, ...)
Birne
Birnenbrei wird gern als abführende Nahrung beim Baby eingesetzt. Jedoch sollte man auch überlegen was die Verstopfung ausgelöst hat und dieses Nahrungsmittel vorerst weg lassen.
Blähungen
siehe oben "Bauchweh"
Brabbeln
Die ersten brabbelnden Laute sind Übungen und Nachahmungen des Babys. Gegen Ende des ersten Lebensjahres werden jedoch Laute bereits Dingen zugeordnet - auch wen "a-a-be" vielleicht noch nicht nach "Banane" klingt, ist es doch ein erster Schritt dorthin. Du förders die Sprache Deines Babys indem Du viel mit ihm sprichst (Blickkontakt ist dabei wichtig), zeigst, erklärst, vorliest. Dies alles baut den passiven Wortschatz Deines Kindes auf. Hilfreich sind auch Handbewegungen zu Dingen und Aussagen die stets dabei wiederholt werden und dem Baby eine Zeichensprache ermöglichen - es gibt dafür sogar spezielle Kurse.
Brustentzündung
Eine Brustentzündung ist meist die Folge eines Milchstaus. Fieber, Schmerzen, Rötung und Wärme sind die Symptome. Du solltest eine Brustentzündung ernst nehmen und Deine Hebamme informieren. Evtl. muss Dir Dein Arzt ein Antibiotikum verordnen aber vielleicht helfen auch schon die Tricks der Hebamme: Stille Dein Kind und lege es so an die Brust an, dass es mit dem Kinn zur geröteten Stelle in Deiner entzündeten Brust zeigt. Sie wird Dir auch Umschläge anraten die sehr wirksam sind. Stille in dieser Zeit unbedingt weiter oder pumpe die Milch notfalls ab damit sich die Situation nicht verschlimmert.
Wichtig ist, dass Du Dich bei einer Brustentzündung gut schonst!
http://www.hallo-eltern.de - Rund um Schwangerschaft und Baby
Buggy
Ein Baby kann vom Kinderwagen auf den Buggy umsteigen wenn es in der Lage ist selbstständig zu sitzen und dabei im Rücken stabil ist. Da ein Buggy zur Seite wenig Abgrenzung hat würde ein instabil sitzendes Baby seitlich weg kippen - besonders auf unebener Strecke. Achten beim Kauf des Buggys darauf dass er sich zum Liegen verstellen lässt denn Dein Kind wird sicher noch eine ganze Zeit auf längeren Strecken einschlafen. Er sollte außerdem über Sicherheitsgurte und eine Einkaufsablage verfügen, einen stabilen Stand haben und sich so unkompliziert klappen lassen dass es auch ungeübte Personen (Babysitter/Oma) schnelle hinbekommen.
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