Beebie

Gebrauchsanweisung für "frische" Mütter & Väter


 

 

Baby A-Z

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K

kalte Hände und Füße

siehe Hände

kauen

Babys müssen erst lernen zu kauen. Die Mundmotorik ist etwa mit einem halben Jahr so weit entwickelt dass das Kind mit der Zunge Nahrung bewegen und mit dem - meist noch zahnlosen - Kiefer kauähnliche Bewegungen machen kann. Weil es noch nicht in der Lage ist Nahrung zu zerkleinern solltest Du nur flüssige Nahrung und Brei geben. An anderen Dingen kann es sich verschlucken.

Manche Eltern geben ihrem Kind Zwieback oder Babykekse die sie weich nuckeln und dann schlucken können. Diese Nahrung ist für Babys nicht wirklich geeignet (Zucker, Honig, Weizenmehl), wenn Du es dennoch gibst dann bleibe unbedingt in der Nähe Deines Kindes um helfen zu können wenn es ein zu großes Stück ablutscht und sich daran verschluckt. Im Notfall musst Du versuchen Deinem Kind die Nahrung mit den Fingern wieder aus dem Hals holen und es dabei möglichst kopfüber halten.

Kindergeldbonus

Der Kindergeldbonus aus dem Konjunkturpaket 2 der Bundesregierung steht allen Kindern zu die im Jahr 2009 für mindestens einen Monat Kindergeld erhalten.

Kinderkrankheiten

In einen Babyhaushalt gehört unbedingt ein Buch über Kinderkrankheiten. Wenn Du noch keines hast dann solltest Du Dir schnellstens eines besorgen denn Kinder werden bevorzugt am Wochenende krank wenn der Kinderarzt geschlossen hat. Ich empfehle aus eigener Erfahrung das Buch "Kinderkrankheiten" von Dr. Helmut Keudel.

Kläre einmal ab ob Dein Partner und Du schon alle Kinderkrankheiten hatten indem Ihr Eure Eltern fragt. Im Erwachsenenalter sind Kinderkrankheiten meist besonders unangenehm.

Wenn im Kindergarten eines Geschwisterkindes gerade ansteckende Kinderkrankheiten grassieren und Dein Baby dagegen nicht geimpft ist dann solltest Du diesen Bereich mit dem Baby meiden und Dein Kind vorerst von Deinem Partner oder von anderen Eltern abholen lassen.

Klammern

Siehe Angst

Koliken

Siehe Bauchweh

Krabbeln

Krabbeln entwickelt sich aus dem Vierfüßlerstand. Zunächst wird Dein Baby vermutlich robben, etwas später dann in den Vierfüßlerstand gelangen und dabei hin und her wippen. Dann fängt es an zu krabbeln - evtl. erst einmal rückwärts. Der Krabbelzeitpunkt ist sehr unterschiedlich und liegt meistens zwischen sieben und 12 Monaten. Aber auch späteres Krabbeln ist möglich. Wenn Dir Verzögerungen in der Entwicklung Deines Kindes auffallen dann sprich Deinen Kinderarzt darauf an. Vielleicht ist ein kleines Anschubsen durch Krankengymnastik angebracht.

Krank

Krank sein ist für Babys genauso doof wie für Eltern. Wenn das Baby krank ist bringt das viel Unruhe in die Familie. Gehe immer rechtzeitig mit Deinem Baby zum Arzt. Denke daran dass Praxen meist Mittwoch nachmittags geschlossen sind und auch nach 18 Uhr und am Wochenende die Versorgung von Babys oft nur über "Erwachsenenärzte" gewährleistet ist oder das Krankenhaus ist zuständig.

Wenn Du als Mutter oder Vater krank bist dann ist es mit Baby fast unmöglich sich schonen. Versuche Dir jemanden zur Hilfe zu holen der wenigstens stundenweise Dein Kind betreut. Wenn das nicht möglich ist dann lege eine Matratze auf den Boden und dich darauf, drum herum Spielzeug und versuche auf diese Art gleichzeitig für Dein Baby da zu sein und Dich auszuruhen.

In schweren Krankheitsfällen kann Dein Arzt Dir eine Haushaltshilfe verordnen die von der Krankenkasse bezahlt wird. Wende Dich in diesem Fall an eine ambulante Pflegeeinrichtung / eine Sozialstation in Deiner Nähe.

Falls Du Medikamente verschrieben bekommst, weise Deinen Arzt ggfs. darauf hin dass Du stillst. Er muss dann ein Präparat verordnen das nicht in die Muttermilch übergeht.

Kuhmilch

Kuhmilch hat eine optimale Zusammensetzung für Kälber, nicht jedoch für Babys. Um spätere Allergien zu vermeiden solltest Du im ersten Lebensjahr komplett auf Kuhmilch verzichten. Du kannst Milchbrei auch ebenso gut mit Baby-Flaschenmilch zubereiten - das gilt auch für HA-Milch.

Soja-Milch ist keine Alternative weil sie ebenfalls als allergiefördernd gilt.

 

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